Reisen mit dem Wohnmobil

Unsere Reisen zum Nachlesen für uns und unsere Freunde.

Kanada - ein besonderes Erlebnis

Im September 2024 ging es über den großen Teich.

Rumänien - Bulgarien Tour

Im Mai 2025 machten wir erstmals eine geführte Tour mit. 

Kanada / New York September 2024

Vom 30.08.24 bis 26.09.2024 sind wir zuerst drei Wochen mit dem Camper in Kanada unterwegs, dann hängen wir noch 4 Tage New York an.

Nach dem Flug von München nach Montreal holt uns Susan am Flughafen ab und bringt uns zum Hotel Days Inn & Conference Center
 

Samstag, 31.8.24: Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen fahren wir mit dem Taxi zur Abholstation von Cruise Canada, wo uns unser Camper übergeben wird. Nach der Abwicklung der Formalitäten geht es los nach Quebec
Dort bleiben wir vier Nächte bei Karin im Appartement, bevor die eigentliche Campingtour startet. Am Nachmittag kaufen wir in einem großen IGA Geschäft ein paar notwendige Kleinigkeiten für die nächsten Wochen im Camper und ein paar Grundnahrungsmittel. Damit sind wir dann fürs Erste gerüstet. Am Abend gibt es Hühnchen bei Karin. 

 

Sonntag, 1.9.24: Am Sonntagmorgen wäscht Monika das Kochgeschirr und das Besteck gründlich durch. Die Zeitumstellung bringt uns ziemlich früh aus dem Bett. Karin hat noch einige nützliche Dinge wie einen Toaster und einen Wasserkocher für uns. Nach dem Brunch nehme ich mir gut zwei Stunden Zeit, den Camper gründlich zu reinigen. Erst danach entspricht die Sauberkeit unseren Vorstellungen. Am Nachmittag geht es dann zur Sightseeing Tour nach Quebec und anschließend auf die Ile d'Orléans. Am späteren Nachmittag gehen wir noch zum Chute Montmorency. Karin fährt uns hinauf und wir gehen zuerst über die Brücke und dann den Weg über viele Stufen hinunter. Fast schon am Ziel fängt es sehr stark zu regnen an. Wir stellen uns in eine Unterführung und warten zehn Minuten. Aber es hört nicht auf, so laufen wir die letzten ca. 500 Meter zum Parkplatz, wo uns Karin abholt. Aber es genügt, dass wir bis auf die Haut nass werden. Daher entfällt der geplante Restaurantbesuch und wir fahren zurück zum Duschen und essen daheim bei Karin. 

Montag, 2.9.24: Heute fahren wir am Abend nach Quebec. Zuerst zeigen uns Karin und Michel noch ein paar Plätze, die wir beim letzten Mal noch nicht gesehen hatten. Dann spazieren wir durch die schöne Parkanlage am Champs-de-Bataille. Anschließend essen wir hervorragend im 360° Restaurant "Le Ciel". 

Dienstag, 3.9.24: Wir haben eine Whale Watching Tour bei Tadoussac gebucht. Karin fährt uns. Wir brunchen zunächst in Baie-Saint-Paul, bevor wir weiter zum Ausgangspunkt der Tour in Baie-Sainte-Catherine fahren. Die Tour dauert rund drei Stunden und wir sehen tatsächlich einige Belugawale, zwei Finwale und einige Robben. Danach gibt es Abendessen wieder in Baie-Saint-Paul bevor wir zurückfahren. Ein wirklich schöner Ausflug.

Mittwoch, 4.9.24: Es wird Zeit Abschied zu nehmen. Wir starten um 10.00 Uhr unserer eigentlichen Campingtour. Unser erster Stopp ist in Saint-Anne-des Monts, wo wir direkt am Strand am Campground Le Rivage übernachten. Am nächsten Tag spazieren wir noch durch den Ort und kaufen einen Einmalgrill und etwas Anzündholz sowie Steaks. Dann setzen wir die Fahrt an der Küste entlang fort bis zum Park National de Forillon, wo wir zwei Nächte bleiben.

Donnerstag 5.9.: Nach der Anmeldung im Nationalpark fahren wir noch ca. 2 km bis zum eigentlichen Campingplatz Des-Rosiers. Dort sind die Plätze in jeweils eigene, großzügig angelegte "Nischen" eingeteilt, die von Bäumen und Büschen umgeben sind. So ist man im Grunde alleine. Wir richten uns ein und entzünden unser erstes Lagerfeuer und grillen erfolgreich unsere mitgebrachten Steaks. In der Nacht wird es schon kühl, aber im Camper ist es fein warm.

Freitag 6.9.: Das Wetter ist wieder wunderschön und wir machen uns nach dem Frühstück zu einer Wanderung auf. Zuerst gehen wir zum Strand und dann weiter in Richtung Cap-Bon-Ami mit schönen Ausblicken auf den Strand. Von dort erklimmen wir nach einem Marsch durch den Wald die Aussichtsplattform Belvédère du Mont-Saint-Alban von wo man einen schönen 360° Rundblick hat. Der Rundweg führt uns dann weiter an die südwestliche Seite zu einer Bucht bis knapp vor Petit-Gaspé und schließlich wieder zurück zu unserem Campground. Insgesamt sind wir gut 7 Stunden gewandert. Da schmeckt dann das Abendessen richtig gut.

Samstag, 7.9.: Nach dem Frühstück räumen wir alles zusammen und fahren zum Visitor Centre. Dort schauen wir uns die Informationen über den Nationalpark an und nützen das W-LAN für die Datensicherung. Anschließend machen wir noch einen Abstecher zum Leuchtturm Cap des Rosiers, bevor wir schließlich der Küstenstraße entlang weiter bis nach Campbellton fahren. Der Himmel ist heute bedeckt und das Meer daher mehr grau als blau.  Auf der Strecke kaufen wir noch ein paar Lebensmittel und Wasser ein und tanken kurz vor dem Ziel den Camper wieder auf. Gegen Abend hin fängt es an zu regnen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir den RV Camping Campbellton, der gleich rechts hinter der Brücke über die Bucht liegt. Gleichzeitig sind wir hier in einer neuen Zeitzone angekommen und stellen die Uhr eine Stunde vor. 

Sonntag, 8.9.: Nach dem Frühstück verlassen wir den Stellplatz und peilen unser nächste Ziel an, den Fundy Nationalpark. Das Wetter wird besser und bald scheint wieder die Sonne. Die Fahrt verläuft problemlos und wir kommen am späteren Nachmittag im Nationalpark an. Am Headquaters Campground bei Alma bekommen wir sofort einen Platz. Nachdem wir uns eingerichtet haben spazieren wir ca. eine halbe Stunde in den Ort hinein und essen dort Fisch und Lobster Poutine in einem einfachen Restaurant. Es schmeckt uns sehr gut. 

Montag, 9.9.: Wir fahren ein Stück Richtung Point Wolfe Beach und wandern dann im Wald an der Küste entlang. Immer wieder erhascht man einen Blick auf die Fundy Bay. Nach 1,5 Stunden kehren wir wieder um, denn wir möchten noch die Hopewell Rocks besuchen. Dazu fahren wir ca. 50 Minuten zum Hopewell Cape und parken am riesigen Parkplatz. Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben wandern wir die kurze Strecke zur bekannten Sehenswürdigkeit. Während wir einige Fotos schießen steigt die Flut schon sichtbar an. Im Extremfall ist hier eine Tide bis zu 15 m möglich. Nach einiger Zeit gehen wir zurück und fahren wieder zurück zu unserem Campingplatz, wo Monika chinesisch kocht und wir sehr gut zu Abend essen.

Dienstag, 10.9.: Nach dem Frühstück wird wieder alles verstaut und wir machen uns auf den Weg nach Nova Scotia, wo wir am späten Nachmittag den Adventure East Campground in Baddeck erreichen. Hier entzünden wir wieder ein Lagerfeuer und grillen Würstchen und Rumpsteak. Es wird ziemlich rasch dunkel und frisch und nachdem das Feuer abgebrannt ist verziehen wir uns in das Wohnmobil.

Mittwoch, 11.9.: Heute wollen wir den Cape Breton Highway abfahren. Kurz nach der Abfahrt geraten wir in einen kurzen, aber heftigen Regenschauer. Aber das war es auch schon wieder, danach bleibt das Wetter stabil. Bei Margaree Harbour kaufen wir wieder Lebensmittel und ein heißes Grillhendl, das wir dann kurz darauf auf einem Parkplatz an der Küste verspeisen. Dann geht die Fahrt der tollen nördlichen Küste entlang weiter bis nach Pleasant Bay, wo wir dann die Cape Breton Skyline abwandern. Ein schönes Erlebnis! Nach der Wanderung geht es teilweise steil bergauf und an der südlichen Seite wieder hinab zum Campground Ingonish Beach  im Cape Breton Highlands National Park, wo wir übernachten. Die Plätze mit Stromanschluss sind alle schon vergeben. Sonst ist aber wenig los. Rund um unseren Platz steht niemand, wir  sind völlig alleine. Nach 1,5 Stunden wird das Licht im Camper dunkler. Die Wohnraumbatterie ist ziemlich schwach. Gut dass wir zum Lesen den Kindle mitgenommen haben.

Donnerstag, 12.9.: Nachdem wir im Camper gefrühstückt haben füllen wir noch Wasser nach und entleeren den Abwassertank. Dann haben wir einen sehr langen Streckenabschnitt vor uns. Wir verlassen Nova Scotia und fahren wieder nach New Brunswick. Nach langer Fahrt essen wir um 18.00 Uhr in einer kleinen Pizzeria in Salisbury. Dann brauchen wir noch knapp eine Stunde zum Grand Lake, wo der angesteuerte Campingplatz allerdings schon geschlossen ist. Inzwischen ist es dunkel geworden. Wir irren etwas herum und finden dann doch noch einen kleinen Platz, Mohawk Camping, wo wir übernachten können. Es gibt nur drei freie Plätze, der Rest ist von Dauercampern belegt. Glück gehabt!

Freitag, 13.9.: Heute fahren wir wieder nach Quebec und übernachten noch einmal bei Karin, aber dieses Mal im Camper. Die Fahrt verläuft wieder ruhig, wir spulen geduldig über 600 km ab. Die Landschaft ist hier nicht mehr so abwechslungsreich wie in Nova Scotia und auch der Verkehr wird deutlich mehr. Am Weg dorthin verlassen wir den Highway und kaufen in Kamouraska Fisch und Garnelen direkt bei einem Fischer am Meer. Das wird dann von Michel am Abend gegrillt. Danach gibt es im Garten ein Lagerfeuer und wir blicken über den Sankt-Lorenz-Strom hinüber auf die Lichter von Quebec.

Samstag, 14.9.:  Am nächsten Morgen frühstücken wir noch ausgiebig zum Abschied gemeinsam mit Karin und Michel im französischen Restaurant "Das verrückte Schwein" und setzen danach unsere Fahrt fort. Unser nächster Zwischenstopp ist der Campground Rolling Hills nahe Ottawa. Kurz vor dem Ziel leitet mich das Navi in die falsche Richtung, vermutlich habe ich eine falsche Nummer eingegeben. Wir kommen auf eine Schotterstraße, wo das Navi den Zielort angibt. Es ist weit und breit kein Campingplatz zu sehen. Schließlich wenden wir und fahren ca. 10 Minuten zurück und finden nun gleich den Campingplatz. Nach der Anmeldung springen wir noch kurz in den Swimmingpool bevor wir ein Lagerfeuer entzünden und zu Abend essen. Nach einer ruhigen Nacht gibt es am nächsten Tag wieder etwas Kulturprogramm.

Sonntag 15.9.: Heute besuchen wir in Ottawa das Canadian National Museum of History. Es befindet sich in einem architektonisch sehr interessanten Gebäude. Wir schauen uns ca. 2 Stunden einen Teil der wirklich gelungenen Ausstellungen an, bevor wir dann wieder aus dem extrem kühlen Gebäude hinaus in die Sonne zum Aufwärmen gehen. Anschließend kommt ein langer - der bisher langweiligste - Abschnitt über den Highway bis Toronto. Allein durch Toronto brauchen wir fast zwei Stunden. Auf dem Highway mit bis zu 8 Spuren in einer Richtung lotst uns das Navi aber gut durch, sodass wir zwar tlw. langsam, aber stetig fahren können. Um etwas nach 19.00 Uhr, es ist schon dunkel, kommen wir in Niagara Falls, wo wir heute Mittag zwei Nächte am Campingplatz KOA Holiday reserviert haben, an.

Wir stellen den Camper auf dem zugewiesenen Platz ab und gehen noch zu Fuß ein paar Minuten bis zu einem Restaurant. Bei ziemlich viel Lärm über drei riesige Monitore, wo Footballspiele laufen, essen wir dann aber recht gut. 

Montag, 16.9.:  Für heute haben wir eine geführte Tour bei den Niagara Falls gebucht. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus, der direkt vor dem Campingplatz stehen bleibt in den Ort hinein. Wir steigen dann nahe der Wasserfälle aus und spazieren der Promenade entlang. Es ist 27° warm, die Jacken bleiben im Rucksack. Bis zum Beginn der Führung bestaunen wir den tollen Ausblick. Die Führerin gibt uns einen Überblick, was wir sehen und erleben werden. Dann geht es schon zur Ablegestelle des Schiffes. Es fährt wirklich sehr nahe an die Fälle heran und wir sind froh um die Umhänge. Gut, dass es so warm ist. Das Tosen der Wassermassen ist unglaublich, ein wirklich imposantes Erlebnis. Nach der Bootsfahrt gibt es einen ziemlich langen Einblick in die Geschichte der Fälle. Zum Abschluss gehen wir noch zum Tunnel (Tour behind the Falls), der uns direkt hinter die Wasserfälle führt. Danach gönnen wir uns im Starbucks einen Kaffee und spazieren noch durch den Ort, bevor wir wieder mit dem Bus zurück fahren. Es ist schon wieder dunkel, bis wir zum Essen kommen.

Dienstag, 17.9.:  Nach dem Frühstück packen wir wieder alles zusammen und fahren nach Niagara-on-the-Lake. Dort kaufen wir frische Pfirsiche und spazieren dann ein wenig an der Uferpromenade des Lake Ontario entlang. Bei den Resten des Fort Mississauga lesen wir über die bewegte Geschichte in diesem Bereich. Anschließend steigen wir wieder in den Camper und fahren Richtung Norden. An Toronto fahren wir südwestlich vorbei und entgehen damit dem schlimmsten Verkehr. Das Ziel liegt kurz nach Barrie, der KOA Campground in Springwater. Da wir noch Lebensmittel und Getränke brauchen fahren wir nochmals 20 Minuten zurück nach Barrie. Da es im Supermarkt hier in Ontario kein Bier gibt, muss ich noch extra in ein sog. LCBO-Geschäft in der Nähe gehen, wo man Alkohol bekommt. 18 Dollar ist auch nicht schlecht für eine 6er Packung Heinecken Bier. 
Am Abend probieren wir unseren Einweggrill aus, damit wir ihn nicht umsonst gekauft haben. Funktioniert gut!

Mittwoch 18.9.: Heute starten wir zum letzten Abschnitt unserer 20tägigen Campingreise. Wir peilen den KOA Campground Renfrew nordwestlich von Ottawa an. Das große Gelände liegt an einem kleinen See, in den Monika natürlich schwimmen geht. Es ist nur ein Waschhaus geöffnet und diese Anlage ist im Vergleich zu dem, was wir bisher erlebt hatten, eher mäßig ausgestattet und nicht so sauber, wie wir das gerne hätten. Wir nützen die zwei Tage nochmals zum Entspannen, Wäsche waschen und zur Reinigung des Wohnmobils. Am ersten Abend entzünden wir noch ein letztes Lagerfeuer. Am Freitag den 20.9. haben wir dann nur noch gut 300 km nach Montreal, wo wir um 14.00 Uhr ankommen und den Camper wieder bei Cruise Canada zurückgeben. Es hat alles super geklappt. Am Tacho stehen 5.900 km, bei 20 l Durchschnittsverbrauch.
Susan holt uns direkt dort ab und wir fahren zuerst zu ihr. Gemeinsam mit ihrem Mann Don essen wir zuerst Kaffee und Kuchen und später Fisch zu Abend. Anschließend fährt Susan uns zu unserem Hotel, dem Faurbourg, welches ziemlich zentral liegt. Dort beziehen wir ein Appartement mit Küchenzeile, Wohnbereich und eigenem Schlafzimmer.

Samstag, 21.9.:  Der Frühstücksraum im Hotel ist eher mau, sehr viel los, es ist laut und es gibt nur Einweggeschirr. Die Auswahl am Buffet ist aber soweit ok. Am Vormittag gehen wir zu Fuß zur Basilika Notre Dame, wo wir Eintritt für die Besichtigung bezahlen. Eine wirklich erstaunliche Kirche, mit tollen Lichtspielen. Hier gibt es auch Konzerte mit Lichtershow. Wir schauen uns eine gute Stunde in Ruhe um, bevor wir dann noch ein wenig die Umgebung erkunden. Zu Mittag holen uns Susan und ihr Bruder Walter ab und sie machen mit uns eine Sightseeing Tour durch Montreal. So kommen wir zum Freilichtmuseum Maison Saint-Gabriel eines der ersten Pelzhändler, fahren auf den Hausberg Mont Royal hinauf, kosten das berühmte Smoked Meat bei Schwartz´ und sehen den Olympiaturm und von außen den Botanischen Garten. Für eine Besichtigung ist es schon zu spät. Wir essen dann noch in einem indonesischem Restaurant zu Abend und verabschieden uns anschließend von den beiden. 

Sonntag 22.9.: Heute haben wir das Taxi zum Bahnhof auf 6.30 Uhr bestellt. Wir sollen drei Stunden vor Abflug beim Check-in sein. Es dauert auch tatsächlich deutlich über eine Stunde, bis wir schließlich alle Formalitäten erledigt haben, inkl. Foto und Fingerabdrücke. Wir frühstücken ausgiebig im Flughafengebäude und warten bis zum Abflug um 10.34. Die Flugzeit nach New York dauert nur knapp 1,5 Stunden. Mit dem Taxi fahren wir dann zu unserem Hotel Fairfield Inn & Suites in der 58th Street. Es liegt sehr zentral in Manhattan. Viele Sehenswürdigkeiten können wir von hier zu Fuß erreichen. Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, gehen wir die Umgebung erkunden.  

Ganz in der Nähe unseres Hotels stärken wir uns in der 11th Avenue in einer Bar mit einem sehr guten Sandwich. Anschließend spazieren wir zum nahe gelegenen Hudson River. Das Wetter ist traumhaft schön. Wir schauen auch noch kurz in den Central Park, wo wir eine lässige Jazzband hören. Danach ruhen wir uns im Hotelzimmer etwas aus, bevor wir am Abend zum Broadway spazieren. In der Nähe des Times Square essen wir dann sehr gut im West Bank Cafe im Laurie Beechman Theater (The iconic theater located in The West Bank Cafe, known for NYCs best cabaret, comedy, drag, live music, burlesque, and more).

Montag 23.9.: Nach dem reichlichen Frühstücksbuffet (leider auch wieder mit Einweggeschirr) machen wir uns auf zum Empire State Building. Dort habe ich bereits im  Vorfeld über die App GetYourGuide eine Besichtigungstour um 11.00 gebucht. So umgehen wir die kurze Menschenschlange am Eingang und können direkt mit dem Aufzug zuerst ins 86. und dann noch in das 102. Stockwerk fahren. Die Aussicht ist wirklich grandios. Außen am Gebäude sehen wir sogar einen Arbeiter in luftiger Höhe, der an einem Fenster arbeitet. Wir halten uns dort ca. 1,5 Stunden auf, schießen viele Fotos und verlassen dann das Gebäude. Anschließend wandern wir die Straßen entlang und lassen New York auf uns wirken. Die Stadt ist ziemlich laut, aber dort, wo wir hinkommen, überall recht sauber. Zu Mittag holen wir uns einen Snack und lagern dann ein wenig die Beine im Zimmer hoch. Man läuft doch einige Kilometer durch die Stadt. Um 16.00 Uhr habe ich eine Bootstour im Hafen von Manhattan gebucht. Der Führer gestaltet die Tour sehr abwechslungsreich und wir kommen ganz nah an die Freiheitsstatue und sehen gut die Manhattan Skyline und die Gebäude an den Ufern des Hudson River. Plötzlich sind sehr viele Polizeiboote in der Nähe. Der Grund: Die beiden Hubschrauber von Präsident Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris starten gerade in die Luft. Am Abend essen wir im Restaurant The Greek Kitchen in der Nähe unseres Hotels. Auch hier schmeckt es uns gut. Danach gehen wir ins Hotel und lassen die Eindrücke des Tages nachwirken.

Dienstag, 24.9.:  Nach dem Frühstück geht es weiter mit unserer Besichtigungstour.  Zuerst wandern wir in der Gegend herum, schauen uns ein paar Kirchen an und nehmen schließlich die Metro zum World Trade Center. Die Gedenkstätte am Ground Zero ist wirklich beeindruckend gestaltet und es herrscht dort eine spürbar eigene Atmosphäre. Das Museum schauen wir nur von außen an.
Anschließend gehen wir ins neue Einkaufscenter mit einer Ausstellung von Skulpturen aus alten Metrokarten, flanieren durch die Geschäfte und danach noch etwas in der Umgebung herum. Natürlich machen wir auch Fotos bei den Tierskulpturen The Arms of Friensdhip. Schließlich nehmen wir wieder die Metro und fahren bis zum Einstieg in die New York High Line, die ehemalige Bahnstrecke oberhalb der Straßen. Toll, wie diese gestaltet worden ist. Am Weg dorthin kommen wir auch noch an einer Elefantenherde vorbei ;-).
Am Abend besuchen wir um 19.00 Uhr das Musical Aladdin im New Amsterdam Theater. Eine tolle Vorstellung, die uns sehr gefällt. Nur die extrem kalte Klimaanlage stört den Genuss. Den Abend beschließen wir im italienischen Restaurant La Masseria nahe der Ecke 8th Avenue 48th Street. Dort speisen wir hervorragend, wenn auch nicht ganz billig. So geht der letzte Abend in New York mit schönen Eindrücken zu Ende.

Mittwoch 25.9.: Heute fliegen wir am Abend um 20.30 wieder zurück nach München. Nach dem Frühstück packen wir die Koffer und checken aus. Das Gepäck können wir noch bis zum Nachmittag im Hotel lassen. Für die Fahrt zum Flughafen ordern wir ein Taxi. Dann spazieren wir wieder am Hudson River entlang bis zum Central Park, den wir dieses Mal etwas ausgiebiger besichtigen. Heute ist es nicht mehr strahlend schön, aber immer noch warm. Um 16.00 lassen wir uns von einer Privatlimousine zum Flughafen bringen. Dort beginnt dann nach dem Einchecken die Wartezeit bis zum Abflug. Diese überbrücken wir mit einem Abendessen und dann lesend. Der Abflug verzögert sich um eine Stunde, aber dann geht es endlich los. Es ist wieder total eng in den Sitzen und ich kann wieder nicht schlafen.

Donnerstag, 26.9.: Wir kommen pünktlich in München an und werden mit dem Flughafentaxi gut wieder nach Hause gebracht, wo wir um 15.00 Uhr ankommen.
Alles hat super funktioniert und wir hatten wirklich sehr beeindruckende und wunderschöne Erlebnisse! Die Reise war ein wirkliches Highlight!