Omanreise 7.2. - 15.2.25
Zwar nicht mit dem Camper, aber es war trotzdem wunderschön. Eine geführte Reise durch den Oman. Wir waren in Muscat, Sur, der Sharquyha Sands Wüste, im Wadi Bani Khaleed, in Nizwa, in Jabrin, im Grand Canyon am Jebel Shams, in Bikat al Mowz, dann Flug nach Salalah, wo wir noch drei Nächte verbrachten. Superschöne Erlebnisse!
20.3. - 23.3.25 Almtalcamping Pettenbach
Im März habe ich die Gasprüfung und den Ölwechsel durchführen lassen. Jetzt starten wir die Campingsaison. Wir wählen das Almtalcamping in OÖ, wo wir vor ca. 30 Jahren schon einmal waren. Als Anfahrtsstrecke wählen wir die Fahrt über Lofer, das ist nicht so langweilig, wie die Autobahn. Etwas vor 15.00 Uhr erreichen wir das Ziel. Inzwischen gibt es hier eine wirklich schöne Wellnesslandschaft, mit einem großen Schwimmbad, mehreren Saunen, etc. Wir fahren am Freitag und Samstag, bei relativ frischen Temperaturen, einige Kilometer mit den Rädern in der Umgebung herum und genießen danach die Wärme in der Sauna für nur 10,- Aufpreis pro Tag. Das ist für das tolle Angebot wirklich sehr günstig. Am Abend essen wir zwei Mal wirklich sehr gut in der Florianistube, wo gerade mediterrane Küche angeboten wird. Saisonstart gelungen!
Rundreise Rumänien - Bulgarien
Erstmals machen wir mit dem WoMo eine geführte Rundreise. Die Anreise führt über Ungarn, die Rückreise von Ancona in Italien nach Hause. Als erster Stopp ist der Wohnmobilstellplatz Wien angedacht. Von dort geht es dann am nächsten Tag weiter über die Grenze nach Ungarn bis nach Keczemet, wo wir die Reiseleitung und die anderen Teilnehmer:innen treffen.
Anfahrt nach Wien
Am 30.4. starten wir am späteren Vormittag und fahren zuerst über die Autobahn bis Wörgl und dann weiter über St. Johann und Lofer. Auf der Strecke machen wir nach Waidring einen Stopp und essen etwas. Dann kommen wir kurz vor dem Walserberg wieder auf die Autobahn. Diese fahren wir dann mit noch einem kurzen Stopp bis nach Wien. Wir übernachten wieder auf dem Stellplatz in der Perfektastraße. Dort ist inzwischen das Sanitärgebäude erneuert worden. Wir vertreten uns noch etwas die Beine in der Umgebung, bevor wir uns für die Nacht herrichten.
1.5. Kecscemet, Ungarn
Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und fahren Richtung Osten zur Grenze in Nickelsdorf. Die Vignette habe ich bereits im Vorfeld online gekauft. So gegen 13.30 treffen wir am Campingplatz in Kecscemet ein und suchen uns einen Platz für die Übernachtung. Es sind schon einige Tourenteilnehmer:innen da und wir machen uns miteinander bekannt.
Nach der offiziellen Begrüßung durch unsere Reiseleitung Tatjana und Rainer geht es zur Pferdevorführung. Anschließend setzen wir uns vor dem Abendessen noch zusammen und die Teilnehmer:innen stellen sich alle kurz vor. Außer Vorarlberg sind alle Bundesländer vertreten. Das Abendessen mit ungarischen Spezialitäten erhalten wir in einem für uns reservierten Saal. Es schmeckt uns sehr gut.
2.5. Kecscemet -Grenze- Cluj-Napoca
Am nächsten Morgen geht es über eine sehr holprige Straße Richtung Rumänien. An der Grenze tanken wir voll und kaufen die Vignette. Dann wechseln wir noch etwas Geld um. Unsere erste Nacht in Rumänien verbringen wir bei Cluj-Napoco (Klausenburg), das einst durch seine Gold- und Silbervorkommen viele deutsche und ungarische Siedler hierher zog. Die Zufahrt zum Campingplatz ist holprig und steil, der Platz selbst sehr einfach.
3.5. Cluj-Napoca - Fundu Moldovei
Am nächsten Tag geht es weiter an vielen Storchennestern vorbei und durch kleine Ortschaften. Auch Pferdefuhrwerke sehen wir immer wieder. Am Borgopass bleiben wir kurz beim Dracula-Hotel stehen. Es ist schon ziemlich verfallen. Wir finden unser Ziel, den Camping de Vuurplaast nachdem uns das Navi eine sehr enge und holprige Zufahrtsstraße entlang gelotst hat. Parallel dazu wäre die normale Straße verlaufen. Um ca. 17.00 kommen wir an. Der Platz ist schön gelegen, wir sind fast die einzigen Gäste.
4.5. Busausflug Moldauklöster
Am nächsten Tag fährt uns der Bus zum Kloster Moldovita. Dort erklärt uns Schwester Tatjana ausführlich die von Mönchen im 16. Jhdt. angefertigten Außenbemalungen, die fast die ganze Bibel illustrieren. Dann besichtigen wir noch eine Schwarzkeramikfabrik in Marginea und anschließend noch das Kloster Sucevita. Am Abend grillen wir am Campingplatz.
5.5. Fundu Moldovei - Lacu Rosu
Heute steht wieder ein Fahrtag am Programm. Heinz aus Tirol hängt sich mit seinem großen Wohnmobil wieder bei uns an. Wir machen zwei Zwischenstopps bei den Klöstern Agapia (Klosterladen mit Gebäck) und Varatec. In Agapia können wir uns nach der Besichtigung der schönen Anlage und Kirche gerade noch rechtzeitig vor einem Regenguss ins Womo flüchten. Auch Varatec, hat eine schöne Gartenanlage. Angrenzend, aber außerhalb des Kloster, wohnen noch an die 400 Nonnen. Es gefällt uns sehr gut. Es gäbe auf der Route noch weitere Abstecher zu anderen Klöstern, aber wir haben für heute genug. Vor dem Ziel in Lacu Rosu müssen wir noch durch eine Schlucht des Nationalparks fahren. Hier beginnt es stark zu regnen. Vom Stellplatz beim Hotel müssen wir viele tiefe Pfützen umgehen, damit wir ins Haus zur abendlichen Besprechung kommen. Das Essen schmeckt gut (Cäsar Salat mit Hühnerstreifen, Sesamschnitzel mit Rosmarinkartoffeln).
6.5. Lacu Rosu - Bran
Wir fahren in die Karpaten. Am Weg dorthin besuchen wir wieder ein Kloster, Izvoru Muresului (Spring Mures Monastery), direkt neben der Straße. Nachdem wir weiterfahren wollen, spinnt plötzlich das Navi und zeigt nur noch die Rückfahrkamera. Ich bleibe stehen und versuche den Grund zu finden. Die Rückleuchten und Blinker hinten sind ebenfalls ausgefallen. Die Bremslichter gehen noch. Heinz gibt uns auf der Weiterfahrt Rückendeckung. Wir machen einen längeren Einkaufsstopp, während dem ich alle Sicherungen checke. Auch ein Anruf beim ÖAMTC bestätigt mir nur, dass es sich vermutlich um ein Masseproblem handelt. Da wir schon spät dran sind, lassen wir die Wehrkirche in Prejmer aus und fahren direkt nach Harman. Kurz vor der Ankunft kommen wir wieder in einen kurzen Regenguss und plötzlich funktionieren Lichter und Navi wieder. In Harman hat die Führung durch den Verwalter bereits begonnen, wir schließen uns an. Dann besichtigen wir noch die Museumsstücke in den verschiedenen Kammern und die Kirche. Danach fahren wir zu einem Fiathändler, der aber auch nichts machen kann, da der Fehler nicht mehr aufgetreten ist. Wir hatten dann bis zum Ende der Reise keine Probleme mehr damit. Das heutige Ziel ist das Camp "Heaven Bran", das wir über einen unbefestigten Weg sicher erreichen. Wir stehen auf einer Wiese mit ziemlich hohem Gras. Am Abend findet die Besprechung aufgrund des Regens in der Bar statt. Es wird schnell kühl. Anni und Kurt laden uns noch zu einem Absacker in ihr Wohnmobil ein.
7.5. Busausflug Brasov und Dracula-Burg
Um 9.00 Uhr fahren wir bereits mit dem Bus los. Ziel ist die "Dracula-Burg" in Bran. Dort haben wir Glück und können ohne Wartezeit die Burg besichtigen. Die Ausstellung ist gut gemacht, aber der Grusel hält sich in Grenzen. Dann fahren wir nach Brasov, wo wir bei Larissa in einem Pfarrhaus ausgezeichnet essen. Inklusive Palinka in Wassergläsern :-).
Auch in Brasov selbst schauen wir uns noch etwas um, bis wir dann schließlich wieder um 18.30 am Campingplatz ankommen. Kaum sind wir da, fängt es auch schon wieder heftig zu regnen an. Der Tag war anstrengend und wir verziehen uns in unser Wohnmobil.
8.5. Busausflug Schloss Peles
Schloss Peles, gebaut als Hohenzollernburg und einst Sommerresidenz des Königs, steht heute auf unserem Programm. Der Bus holt uns bereits um 8.30 ab. Die Heizung funktioniert nicht, es ist recht frisch. Das Schloss liegt auf ca. 1.000 Höhenmetern und wir kommen nicht ins Schwitzen, im Gegenteil. Es nieselt immer wieder leicht. Das Schloss selbst im Stil der deutschen Neorenaissance im späten 19. Jhdt. erbaut, ist sehr interessant und entgegen dem eher unscheinbaren Äußeren birgt es eine Pracht an verschiedensten Zimmern und Ausstellungsstücken. Beeindruckend! Dann essen wir noch gemeinsam zu Mittag und spazieren noch durch die Stadt Rasnov, die aber nicht viel hergibt.
9.5. Bran - Bukarest
Heute ist wieder ein Fahrtag angesagt. Wir kommen all gut aus der nassen und sumpfigen Wiese heraus. Nur das ältere Paar mit dem Wohnwagen hat die Kurve zu eng genommen und landet mit dem Hänger im Graben. Nach gemeinsamer Anstrengung und mithilfe einer Seilwinde werden sie wieder flott gemacht. Es ist nichts kaputt gegangen. Die Fahrt nach Bukarest erfolgt ohne Regen. Wir machen nur einen Stopp zum Einkaufen beim Lidl. Die Anfahrt zum Campingplatz ist aufgrund von Baustellen etwas kompliziert, aber wir finden gut hin. Nachdem wir uns die Füße vertreten haben, sitzen wir noch etwas zusammen, gehen aber bald ins Womo und essen zu Abend.
10. 5. Stadtrundfahrt Bukarest
Mit dem Bus fahren wir um 9.00 ins Zentrum und besichtigen den sog. Volkspalast, das heutige Parlament. Der Bau wurde vom Diktator Nicolae Ceausescu beauftragt und weist einen unglaublichen Prunk auf. Es ist mit 65.000 m² das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Anschließend besichtigen wir noch Teile der Stadt, gehen durch die mit Glas überdachten Gassen, sehen verschiedene Gebäude, Kirchen und Statuen. Im traditionellen Gasthaus zum "Bierkarren" (Caru cu bere) essen wir sehr gut. Dazu gibt es Musik mit einem Damenstreichquartett.
11.5. Bukarest - Mamaia
Am Morgen gibt es endlich wieder einmal blauen Himmel. Nach dem Frühstück fahren wir größtenteils über die Autobahn nach Mamaia ans Schwarze Meer. Wir decken uns noch mit Lebensmitteln und Getränken ein. Der Campingplatz Costa Village liegt an der Küste. Es ist zwar sonnig, aber es weht ein kalter Wind. Wir gehen nur kurz an den Strand und setzen uns danach mit ein paar Teilnehmer:innen in den Windschatten vor unser Wohnmobil.
12.5. Schiffsausflug Donaudelta
Mit dem Bus geht es zwei Stunden nach Tulcea. Dort besteigen wir ein Touristenschiff. Wir sind die einzigen Gäste. Die Fahrt durch das Donaudelta wird gemütlich. Wenn die Sonne herauskommt, dann gehen wir immer wieder an Deck. Es gibt unzählige Mäander, Nebenflüsse und Kanäle, ca. 4500 km² Fläche mit nur 20 % festem Boden, einen Dschungel aus Schilf und Sumpfpappeln, Vogelparadies für mehr als 300 Vogelarten. Ein paar davon bekommen wir zu Gesicht. Ein Pelikan lässt sich nur von Weitem blicken. Das Mittagessen nehmen wir am Schiff ein. Nach ca. sechs Stunden sind wir wieder zurück im Hafen und fahren mit dem Bus zum Campingplatz zurück.
13.5. Ruhetag am Meer
Die Luft ist immer noch sehr frisch. Zum Spazieren am Strand ziehen wir die Regenjacken und Halstücher an. Ab 15.00 Uhr beginnt dann die erste Campertafel. Alle bringen ihre Tische und Stühle mit. Tatjana und Rainer haben russische Suppe gekocht und Fleisch und Würstchen gegrillt, die Teilnehmer bringen Salate und Getränke. Unsere Erdbeerbowle findet großen Anklang. Es wird ein netter Nachmittag und wir bleiben sogar trocken.
14.5. Mamaia, Rumänien - Obsor, Bulgarien
Entlang der Schwarzmeerküste geht es über die Grenze. Dort kaufen wir die Vignette und wechseln Geld. Am Weg machen wir den Abstecher zum Kap Kaliakra, das sehr schön gelegen ist. Durch die Hafenstadt Varna gelangen wir an unseren Camp Obzor "Zora" direkt am Meer. Der Platz liegt inmitten von Wohnhäusern. Wir spazieren noch ein bisschen den Strand entlang. Am Abend kochen wir im Womo und essen im Freien.
15.5. Busrundfahrt Schwarzmeerküste
Bereits um 8.00 Uhr holt uns die Reisführerin Neli mit dem Bus ab. Wir fahren nach Sozobol, eine sehr nette Stadt am Meer. Dann besichtigen wir ein Thrakergrab und anschließend die Altstadt von Nesebar, auf einer Halbinsel. Hier gibt es einige alte Kirchen, eine davon besichtigen wir. Heute gibt es endlich wieder einmal Sonnenschein und blauen Himmel. Am Abend essen wir im nahegelegenen Restaurant und bekommen einen Bulgarischen Folkloreabend vorgeführt. Das Essen ist wieder sehr gut und reichlich.
16.5. Ruhetag am Meer
Das Wetter ist heute wieder etwas durchwachsen, zum Schwimmen im Meer ist es eindeutig zu kalt. Wir ruhen uns aus, gehen spazieren und am späteren Nachmittag gibt es die zweite Campertafel. Auch heute speisen wir gut, allerdings etwas verkürzt, weil es am Abend wieder zu regnen beginnt.
17.5. Obsor - Veliko Tarnovo
Wir verlassen endgültig das Schwarze Meer, um nach Veliko Tarnovo zu gelangen, der mittelalterlichen Hauptstadt des zweiten Bulgarischen Reiches, malerisch an steilen Hängen über den Flusswindungen der Jantra gelegen. Auf unserem Weg dorthin liegt auch das einzigartige Steinrelief, der Reiter von Madara. Dort erklimmen wir das Plateau. Oben bläst der Wind, aber es ist warm. Am Nachmittag erreichen wir den schönen Campingplatz "Camp Veliko Tarnovo". Hier bleiben wir zwei Nächte. Am Abend feiern wir in gemütlicher Runde vor unserem Womo. Es wird ziemlich lustig.
18.5. Busfahrt Veliko Tarnovo und Kloster Arbanassi
Veliko Tarnovo war früher die Wiege von Architektur, Literatur und Malerei des Landes, auch „Zweite nach Konstantinopel“ genannt. Von den insgesamt 80 Häusern von Arbanassi, einst Residenz der Zaren, stehen 36 unter Denkmalschutz. Vor allem die Christi-Geburt-Kirche ist sehenswert, die halb unter der Erde liegt. Von außen unscheinbar, ist sie innen mit 3500 Ikonen verziert. Wir besichtigen noch ein Haus eines reichen Kaufmanns und in Veliko Tarnovo die Festungsanlage Zarewez mit der Kirche. Die Malereien dort in der Kirche sind recht modern aus den 60er Jahren. Wir essen wieder gemeinsam zu Mittag und sind dann gegen 15.00 wieder zurück.
19.5 Veliko Tarnova - Skobelevo
Unsere Tagesetappe führt ins Rosental. Am Weg dorthin könnte man ein Museumsdorf anschauen, aber das lassen wir aus und nehmen eine etwas andere Route. Dafür stoppen wir am Shipka Pass. Dort steigen wir die 900 Stufen zum Kriegsdenkmal hoch. Oben "besteigen" wir noch einen kleinen Gipfel mit Gipfelkreuz. Die Rundumsicht ist schön. Es geht dann den kurvigen Pass wieder hinunter, das am Fuße liegende Kloster mit den goldenen Kuppeln sehen wir nur aus der Ferne. Kurz danach stellen wir am sehr schönen, neu angelegten Camping Alba, direkt neben einer Rosenölfabrik unser Womo ab. Eigentlich würden um diese Zeit die Rosenfelder in voller Blüte stehen, aber auch hier ist aufgrund der Witterung alles um ca. 14 Tage später.
20.5. Skobelevo - Saparewa Banja
Am frühen Vormittag haben wir noch eine Führung durch die Rosenmanufaktur "Damascena". Die Anlage ist beeindruckend. Natürlich gibt es dann noch Mitbringsel aus dem Shop. Dann geht es in ca. 5,5 Stunden Fahrt nach Saparewa Banja zum "7 Lakes Camping". Wir nehmen eine etwas andere Route als empfohlen und müssen dadurch nicht direkt an Sofia vorbei. Die Straße ist zwar teilweise sehr rumpelig, aber landschaftlich ist es nett. Auch dieser Platz ist sehr schön angelegt und ziemlich neu. Sogar zwei große Schwimmbäder, davon ein Thermalbecken, sind vorhanden. Einzig der Anfahrtsweg aus dem Ort direkt zum Platz ist ziemlich holprig. Am Abend gehen wir mit Anni und Kurt in ein nahe gelegenes Restaurant und essen dort sehr gut.
21.5. Stadtrundfahrt Sofia
Wir werden wieder vom Bus abgeholt und Neli erklärt uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir sehen prachtvolle Kirchen wie das Wahrzeichen der Stadt, die Alexander-Newski- Kathedrale, bedeutende Museen, renommierte Theater stellen sich uns vor – hier am Schnittpunkt von Ost und West bzw. Istanbul und Wien. In der Fußgängerzone gibt es in einem sehr schönen Restaurant das gemeinsame Mittagessen.
22.5. Sapareva Banja - Villa Melnik
Die Fahrt geht weiter. Wir lassen ein Zwischenziel, das Rila Kloster aus und fahren direkt - größtenteils auf Autobahn - zum Weingut Villa Melnik. Dort stellen wir unser Womo neben den schon eingetroffenen Tourenteilnehmer:innen ab. Auf die Führung durch die Weinkellerei müssen wir etwas warten, daher bekommen wir schon eine erste Kostprobe. Nach der Führung kosten wir verschiedene Weine durch. Da das Wetter mitspielt, bleiben wir noch recht lange an diesem feinen Abend sitzen. Aus den Wohnmobilen wird immer wieder Nachschub geholt :-).
23.5. Villa Melnik (BG) - Asprovalta (GR)
Nach dem Frühstück fahren wir noch kurz in den Ort Melnik und kaufen dort Brot. Dann geht es durch schöne Landschaft Richtung Süden zur griechischen Grenze. Nachdem wir den Strimonas Fluss überquert haben kommen wir zu einer riesigen Löwenstatue. Bald danach sehen wir bereits das Meer. In Asprovalta angekommen parken wir in zweiter Reihe direkt am Meer. Monika stürzt sich tapfer in die Fluten, ich lasse mir die Zehen benetzen. Am Abend gibt es ein eher mäßig gutes Buffet in einem Restaurant, das extra für uns geöffnet hat. Danach gönnen wir uns noch ein Eis und spazieren die Strandpromenade entlang.
24.5. Asprovalta - Meteora-Klöster
Am nächsten Tag fahren wir zu den Meteora Klöstern. Am Weg dorthin machen wir einen Zwischenstopp und besichtigen die Ausgrabungsstätte beim Königsgrab in Vergina. Es ist sonnig und warm. Die Ausstellung ist sehenswert. Begraben ist hier Philipp I., der Vater Alexander des Großen. Erst in den 1977er Jahren wurde die Grabstätte entdeckt. Danach fahren wir über eine kurvige Passstraße zu den Meteoraklöstern. Der Campingplatz Vrachos Kastraki liegt direkt unterhalb.
25.5. Busrundfahrt Meteora-Klöster
Eine der Top-Sehenswürdigkeiten Griechenlands und damit einer der Höhepunkte unserer Reise ist das Meteora-Kloster- Ensemble. Seit dem 14. Jh. werden die majestätisch aufragenden Meteora-Felsen unvergleichlich von den Klöstern gekrönt. Wir fahren mit dem Bus zu zwei der Klöster, es ist ziemlich viel los. Die Anlage ist wirklich beeindruckend. Mit dem Wetter haben wir Glück, es beginnt erst wieder zu regnen, nachdem wir zurück am Campingplatz sind. am Abend müssen wir daher das Abschlussessen im Inneren des Restaurants abhalten.
26.5. Meteora-Klöster - Igoumenitsa - Fähre - Ancona
Unser letzter Fahrtag führt uns über den 1705 m hohen Katara-Pass, durch die Stadt Ioannina, bekannt für seine Silberschmiedearbeiten und schließlich zum Hafenstädtchen Igoumenitsa. Gleich nach der Autobahn tanken wir noch das Womo voll und füllen AdBlue nach. Wir fahren noch ans Meer, wo wir uns Tortellini heiß machen. Es ist sehr windig. Wir bleiben noch etwas am Strand, bevor wir dann zum Fährhafen fahren, wo die meisten der anderen schon angekommen sind. Jetzt heißt es erst einmal warten. Nach einiger Zeit können wir die Einreiseformalität abwickeln und warten dann wieder in der Spur vor der Fähre. Diese kommt mit einiger Verspätung an. Bis sie dann letztlich ablegt und wir unsere Kabine betreten können, ist es bereits zwei Uhr nachts. Wir schlafen gut und verbringen die Überfahrt am nächsten Tag teilweise an Deck. An der Bar gibt es noch ein letztes Zusammentreffen aller Teilnehmer:innen und wir verabschieden uns. Es war ein fröhliches Team.
27.5 Ankunft in Ancona
Um 22.00 Uhr legt die Fähre an. Wir kommen relativ rasch ins Freie und fahren noch ca. 2 h bis nach Forlie und parken im Industriegebiet bei einer Entsorgungsstelle. Wir schlafen ein paar Stunden und machen uns dann auf zur Weiterfahrt.
28.5. Borghetto
Da das Wetter zuhause ziemlich schlecht ist, beschließen wir, noch einen Tag in Borghetto zu verbringen. Bevor wir zum Campingplatz fahren, kaufen wir noch für die nächsten Tage ein, denn zuhause ist Feiertag. Den Platz können wir erst ab 11.00 Uhr anfahren, daher spazieren wir in der Zwischenzeit in den Ort und trinken einen Kaffee. Zu unserer Überraschung kommt etwas später auch Heinz zu diesem Campingplatz. Das wir nicht ausgemacht. Wir gehen am Abend noch gemeinsam in den Ort essen. Am nächsten Tag geht es dann zum letzten Abschnitt nach Hause.
Es war eine überaus tolle Tour, mit vielen Highlights, netten Begegnungen und schönen Eindrücken. Wir haben uns im bunt zusammengewürfelten Team gut verstanden, mit einigen werden wir auch Kontakt halten. Insgesamt sind wir 4.900 km gefahren und sind - Gott sei Dank - überall gut und sicher hingekommen.
Österreich 5.8.-12.8.2025
Wir fahren zu den Seefestspielen in Mörbisch. Dabei machen wir im Almtalcamping in Pettenbach für zwei Nächte einen Zwischenstopp. Wir fahren mit den Rädern. Es ist meist sonnig, aber die Luft ist noch relativ frisch. Am Donnerstag fahren wir weiter nach Mörbisch. Wir campieren direkt am kleinen Stellplatz neben der Seebühne. Dort besichtigen wir die Bühne und sehen uns abends Saturday Night Fever an. Tolle Bühne, tolle Tanzeinlagen, aber der Gesang und Sound war durchwachsen. Am nächsten Tag packen wir nach dem Frühstück zusammen und fahren zu Anni und Kurt nach Traismauer. Am Abend gehen wir mit ihnen zum Heurigen, auch Karin und Karl von der Rumänientour stoßen dazu. Es wird ein lustiger und feiner Abend. Am nächsten Tag radeln wir zur Donau, den Nachmittag verbringen wir am Pool. Am folgenden Tag verabschieden wir uns und fahren zuerst nach Grafenegg, wo wir das Schloss und den Wolkenturm besichtigen. Dann peilen wir Drosendorf an der Thaya an. Am Weg dorthin essen wir in Horn im "Ausklang" zu Mittag. Am Ziel ist ein schöner kleiner Naturcampingplatz. Hier bleiben wir zwei Nächte. Einmal radeln wir zum Kloster Geras, am Weg dorthin gönnen wir uns einen Eisbecher. Am Abend wird gegrillt.
Am letzten Tag nehmen wir zuerst kleine Landstraßen bis Linz und dann die Autobahn nach Hause. Es waren wieder feine Tage.
7. - 20.9.25
Wir fahren mit dem Auto und Motorrad in die spanischen Pyrenäen nach Puebla de Isabena.
==> zum Reisebericht!
9. - 23.10.25 - Apulien
Bisher ging die weiteste Fahrt nach Süden vor Jahrzehnten nach Gargano. Jetzt wollen wir uns den Stiefelabsatz einmal genauer ansehen. Ich habe mir noch die digitale ACSI Karte gekauft, was sich als sehr sinnvoll erweisen wird. Wir starten am Donnerstag um 6.00 Uhr früh, damit wir dem üblicherweise sehr starken Verkehr auf der Brennerautobahn entkommen. Am bereits fast durchgehend vorhandenen LKW Stau können wir links vorbei fahren.
Die insgesamt 1.500 km bis zur südlichsten Stelle am Stiefelabsatz unterteilen wir in mehrere Etappen.
9.10.25 - San Marino
ca. 540 km, 7,5 h
Wir kommen sehr gut voran, um 8.00 machen wir Kaffeepause in Neumarkt und sind nach einigen weiteren kurzen Pausen bereits um 13.30 am Camping Centro Vacanze San Marino. Wir können uns einen Platz aussuchen und parken das Womo ein. Das Schwimmbad ist leider nicht mehr in Betrieb. Nach einer kurzen Rast schauen wir uns das Gelände an. Es ist großzügig angelegt und bietet viel Platz. Direkt vor der Rezeption fährt auch ein Bus ins Zentrum. Aber heute haben wir keine Lust mehr. Das Abendessen im Restaurant am Platz ist sehr gut.
10.10.25 - Gargano, Vieste
490 km, 8 h
Nach dem Frühstück mit frischem Brot fahren wir um 10.00 Uhr ab, tanken noch voll und mit wenig Pause kommen wir um ca. 18.30 Uhr an. Die Straße am Gargano führt uns über viele Serpentinen nach Peschici, dann weiter zum Campingplatz Camping Village Morinella Vacanze, kurz vor Vieste. Wir bekommen gleich einen Platz zugewiesen. Die Zufahrt zum Stellplatz ist schmal, aber der Platz ausreichend groß. Bevor es dunkel wird vertreten wir uns noch etwas die Beine und erkunden die unmittelbare Umgebung. Hier bleiben wir für zwei Nächte. Am Abend brät Monika die mitgebrachten Käsekrainer im Wohnmobil.
11.10.25
Am nächsten Tag fahren wir bald nach dem Frühstück (mit sehr guten, großen frischen Rosette) mit den Rädern ein Stück der Küste entlang, zuerst nach Norden, dann in einem Bogen zurück nach Vieste und schließlich wieder zum Platz. Die Räder verstaue ich gleich wieder für die morgige Weiterfahrt. Wir gehen noch etwas die felsige Küste direkt neben dem Campingplatz entlang bis zu einem Fischer und dann zurück. Um 19.00 ist es schon dunkel und wir essen gut im nahegelegenen Restaurant Pizza und Fisch.
12.10.25 - Castel del Monte, Alberobello
ca. 270 km, 7 h
Wir frühstücken wieder gemütlich und ausreichend. Pünktlich um 10.00 fahren wir weiter. Zuerst die sehr holprige und kurvige Straße die Garganohalbinsel auf und ab bis nach Manfredonia. Dort treffen wir auf Dutzende Motorräder. Kein Wunder, bei den tollen Straßen hier in der Nähe. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die Küste. Am Weg zum Tagesziel machen wir einen Abstecher zur berühmten achteckigen Burg Castel del Monte. Wir parken um 7,- etwas unterhalb und gehen zu Fuß durch den Wald hinauf. Das Innere besichtigen wir nicht, es gibt eigentlich nur leere Zimmer zu sehen. Wir gehen zwei Mal um die Burg herum und machen viele Fotos. Zurück am Parkplatz können wir noch den Wasservorrat im WoMo auffüllen.
Das nächste Ziel ist Alberobello, wo wir wegen einer Umleitung durch sehr enge Gassen fahren, bis wir dann am Camping Bosco Selva um 17.00 Uhr ankommen. Auch hier gibt es genügend freien Platz. Es ist sehr frisch hier und wir ziehen uns warm an, bevor wir die ca. 15 Minuten zu Fuß in den Ort mit den berühmten Trulli gehen. Hier ist trotz Nachsaison relativ viel los. Wir bummeln durch die Gassen und machen Fotos. Am Hauptplatz essen wir gut, aber teuer in einem Restaurant im Freien, aber unter großen Schirmen und mit einer Heizkanone ganz nahe. So ist es gut auszuhalten. Dann gehen wir im Dunkeln zurück zum Campingplatz, der sehr ruhig ist. Wir schlafen wieder gut.
13.10.25 - Santa Maria di Leuca
ca. 230 km, 5 h
Wir frühstücken wieder im Wohnmobil, draußen ist es noch recht frisch. Kurz vor 10.00 verlassen wir den Campingplatz, es geht weiter Richtung Süden. Vorher machen wir aber noch einen Abstecher nach Polignano al Mare. Dort parken wir in der Nähe des Bahnhofs, nachdem wir uns vorher durch enge Gassen durchgezwängt haben. Zu Fuß gehen wir in die Altstadt mit ihren schmalen Gassen bis zur Steilküste. Etwas später genießen wir einen Espresso in der Sonne, bevor wir noch etwas einkaufen und wieder zurück zum Fahrzeug gehen. Zur Mittagszeit fahren wir bei Casalabate direkt ans Meer und essen etwas. Am frühen Nachmittag kommen wir am Camping Santa Maria di Leuca an. Nach der Anmeldung suchen wir uns einen Platz, was nicht schwer fällt, da nur wenige Camper da sind. Wir genießen die Sonnenstrahlen. Gegen Abend packe ich den Grill aus und wir essen Huftsteak mit gegrilltem Paprika, dazu eine Flasche Primitivo di Manduria. Bis auf etwas Hundegebell ist es am Platz sehr ruhig.
14.10.25
Nach einer erholsamen Nacht packe ich die Räder aus. Wir fahren zum Meer und erwischen gerade noch eine Bootsfahrt zu den Grotten. Das Farbenspiel im Wasser und in den Grotten ist herrlich anzusehen. Wir genießen die zweistündige Fahrt sehr, größtenteils ist es sonnig. Unter anderem kommen wir beim zweithöchsten Leuchtturm (nach Genua) vorbei. Der Bootsführer erklärt uns die Namen der verschiedenen Grotten. Teilweise fahren wir direkt hinein. Anschließend fahren wir noch etwas mit den Rädern bis zum südlichsten Teil am Stiefelabsatz, wo wir heute auch schon mit dem Boot vorbeigekommen sind. Bevor es dunkel wird, kommen wir wieder zum Platz zurück. Wir grillen wieder und trinken dazu den Rest des Weines.
15.10.25
Heute ist eine Radtour auf die andere Küstenseite angesagt. Dabei entdecken wir auch einen schönen Badeplatz. Allerdings ist es bewölkt und der Wind im Schatten recht kühl. So verzichten wir auf das Nass und eine allfällige Verkühlung und fahren wieder der Küste entlang zurück. Die Räder werden wieder in der Garage verstaut. Am Abend gibt es Nudeln mit Zucchini und Paprika. Wir essen im Wohnwagen. In der Nacht ist Regen angekündigt und ich habe alles schon für die Abfahrt am nächsten Tag verstaut.
16.10.25 - Matera
ca. 240 km, 4 h
In der Nacht hat es tlw. stark geregnet, am Platz sind überall Pfützen. Nach dem Frühstück mit frischem Brot, das uns direkt zum Wohnmobil geliefert wird, räumen wir zusammen und verlassen Maria di Leuca um 10.30. Wir decken uns im nahegelegenen Eurospin noch mit Getränken und Lebensmitteln ein und fahren über Lecce weiter nach Matera. Es regnet während der Fahrt immer wieder stark. In Matera parken wir zuerst auf einem großen Parkplatz nahe der Universität. Wir ziehen die Regenjacken an und spazieren mit Regenschirmen zu den nahegelegenen Sassi. Etwa zwei Stunden wandern wir durch die steilen Gassen, schauen uns auch ein Museum und eine Kirche an, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz kommen. Wir trocken uns kurz auf und gehen gleich wieder zu einem nahegelegenen Restaurant, dem 'Kapunto', wo wir sehr gut essen. Das Wasser rinnt zentimeterhoch über die steilen Straßen. Zurück beim WoMo fahren für zu einem anderen nahegelegenen Parkplatz, wo sonst keine Camper stehen und genug Platz ist. Die Nacht ist regnerisch, aber sonst ruhig.
17.10.25 - Vico Equense
ca. 240 km, 5 h
Bereits um 6.45 fahren wir wieder los. Es regnet immer noch. Nach einem ziemlich langen Autobahnstück gönnen wir uns bei einer Tankstelle einen Cappuccino. Der Regen hat aufgehört. Das heutige Ziel ist der Campingplatz Sant' Antonio im alten Hafen von Vico Equense, nahe Neapel. Die Straße zum Hafen führt über zwei Serpentinen hinunter. Das Navi irritiert uns, sodass wir kurz vor dem Ziel noch einmal ein Stück zurückfahren und das WoMo stehen lassen, um zu Fuß den richtigen Weg zu erkunden. Dabei waren wir nur 100 m vom Campingplatz entfernt. Das letzte Hinweisschild haben wir übersehen. Wir checken um 12.00 Uhr ein und buchen für vier Nächte und bekommen einen Platz unter einem Nussbaum zugewiesen. Wir spazieren noch in den Hafen und zum Strand und genießen die Sonnenstrahlen. Am Abend essen wir im Restaurant am Campingplatz. Es ist frisch, wir brauchen die Jacken. Aber das Essen ist gut.
18.10.25
Wir erkunden zu Fuß den Ort. Dazu müssen wir zuerst über sehr viele steile Stufen hinauf. Bei einer Kirche direkt an der Steilküste wartet eine Hochzeitgesellschaft auf die Brautleute. Wir schlendern durch die Gassen und kaufen ein bisschen ein (Schuhe, Tasche). In einer Bäckerei nehmen wir frisches Brot mit. Am Nachmittag gehen wir wieder an den Strand bzw. in den Hafen und genießen noch ein paar Sonnenstrahlen. Am Abend Essen wir wieder gut im Restaurant.
19.10.25 - Amalfiküste
Bereits um 9.20 fahren wir mit einem Schiff an die Amalfiküste. Erste Zwischenstation ist Sorrento, wo die Leute für die Überfahrt nach Capri aussteigen. Das Schiff ist ziemlich voll, wir sitzen am Oberdeck in der Sonne. Das Wetter ist schön. Beim Fahrtwind brauchen wir aber Halstuch und Jacke. In Positano haben wir einen Halt für zwei Stunden. Wir schlendern zuerst am Strand entlang und gehen dann in das Städtchen hinauf. Es ist nett hier. Die Häuser kleben nahezu an den Felsen. Es ist so warm, dass wir uns ein Eis gönnen. Anschließend geht es weiter nach Amalfi. Hier haben wir 2,5 Stunden Aufenthalt. Der Dom mit dem großen Stiegenaufgang ist beeindruckend, aber sonst gefällt es uns hier nicht wirklich. Wir verzehren die mitgebrachte Jause und gönnen uns dann am Domplatz zwei Cappuccino und zwei Gaumenkitzler aus Schokolade um 14 €. Das Schiff fährt pünktlich ab. Bei Capri vorbei erleben wir einen Bilderbuchsonnenuntergang, echt kitschig. Um 18.20 sind wir wieder im Hafen, es wird kurz danach dunkel. Im Campingrestaurant stärken wir uns nach der schönen Tagestour.
Den nächsten Tag nützen wir zum Faulenzen und Lesen, gehen nochmals in den Ort spazieren und am Abend ein letztes Mal im Campingplatzrestaurant essen.
21.10.25 - Francavilla al Mare
ca. 270 km, 5 h
Am Dienstag frühstücken wir im Wohnmobil und sind um 9.45 abfahrbereit. Das Wetter ist etwas durchwachsen, wir machen uns also auf den Heimweg. Als nächster Stopp ist ein Campingplatz bei Lido Riccio geplant. Dort kommen wir um 15.00 Uhr an, aber er ist entgegen den Angaben in der ACSI App bereits geschlossen. Wir finden dann ein paar Kilometer weiter in Francavilla al Mare einen kleinen Platz (Camping Francavilla Melissa) für die Nacht. Davor müssen wir durch eine Bahnunterführung mit 3 m Höhenangabe. Geht sich aus, nur die Antenne streift ein wenig. Insgesamt sind dort nur vier Camper da. Wir bezahlen 25,- in bar und spazieren dann noch am Strand entlang. Es ist bereits so gut wie alles geschlossen. In einem Geschäft kaufen wir noch Brot für den nächsten Tag. Abends kocht Monika im WoMo Kartoffeln, die wir mit Käse und Butter verspeisen. In der Nacht höre ich immer wieder den nahegelegenen Zug vorbeifahren. Monika natürlich nicht :-)
22.10.25 - Cesenatico
Am nächsten Morgen heize ich etwas ein, es ist doch schon recht frisch geworden. Erst um 10.50 fahren wir ab zur letzten Zwischenstation vor der endgültigen Heimfahrt. In Cesenatico bekommen wir auf dem sehr großen Village Cesenatico Camping leicht einen Platz. Während des Check in stechen mich gleich ein paar Mücken. Der Stellplatz ist zwischen zwei Bungalows, es ist hier absolut ruhig. Wir wanden ein letztes Mal am Meer den großen, leeren Strand entlang.
23.10.25 - Heimfahrt
Nach einer angenehmen Nachtruhe - eine Flasche Wein zu den Ravioli hat zum guten Schlaf beigetragen - machen wir uns um 9.50 auf den Weg. Beim Einpacken des Stromkabels hat es zu regnen begonnen und dann hatten wir Dauerregen bis nach Hause. Teilweise hat es geschüttet und die Sicht war schlecht. Wir sind mit nur einer Pause schließlich gut um 16.30 angekommen. In Hall haben wir noch vollgetankt und sind im Stau langsam nach Hause gefahren. Insgesamt waren wir 3.250 km unterwegs. Es waren sehr feine und erlebnisreiche 14 Tage, Apulien hat uns sehr gut gefallen.
Jetzt wird unser Wohnmobil eingewintert.